Ich durfte eine neu zu gründende Arztpraxis mit aufbauen und als Führungskraft mitgestalten.
Meine Arbeit in der Dialyse wurde durch die Erziehung meiner zwei Kinder unterbrochen.
Das Interesse an der Psychologie ließ mich jedoch nie los, sodass ich 2008 die vierjährige Ausbildung in der Integrativen Körperarbeit nach Eidt am Institut für Körperarbeit in Bayreuth nebenberuflich begann.
Die Integrative Körperarbeit nach Eidt ist eine sanfte, den Körper einschließende Methode, um die menschliche Psyche zu stärken. Die so gestärkte Psyche kann sich freier entwickeln, Selbstheilungskräfte aktivieren und etwaige Leidenszustände verändern.
Ergänzend dazu machte ich die Ausbildung in Gesprächsführung nach Rogers und in Progressiver Muskelrelaxation nach Jakobsen bei Paracelsus in Nürnberg.
Ab 2017 arbeitete ich als Krankenschwester auf der psychosomatischen Station in Ebermannstadt. Dort wird die Verhaltenstherapie angewandt. Ich durfte an Schulungen teilnehmen und zahlreiche Fortbildungen besuchen.
In der Bezugspflege war ich bei vielen Patienten tiefer in den therapeutischen Prozess eingebunden, hielt Rücksprache mit Therapeuten und profitierte von den alltäglichen Fallbesprechungen.
2020 legte ich die Prüfung als Heilpraktikerin für Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt in Bayreuth ab.
2021 konnte ich meine Praxis in Ebermannstadt eröffnen.
2024 durfte ich meine Arbeit im Krankenhaus beenden, also in Rente gehen. Jetzt freut es mich noch mehr, dass ich die über jahrzehnte gesammelten Erfahrungen im Beruf und auch Lebenserfahrung in meiner Praxis weiterhin nutzen kann. Für Wanderungen, Yoga, Lesen... und insbesondere für meine Enkelkinder bleibt jetzt immer noch genügend Zeit.